
Bye-bye, Frustration! Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Fettverbrennung ankurbeln und hartnäckige Fettpölsterchen zum Schmelzen bringen können.
Guarana (Paullinia cupana) gilt als natürlicher Energiebooster und Schlankmacher. Was steckt hinter dem südamerikanischen „Superfood“? Erfahren Sie mehr zu Ursprung, Inhaltsstoffen, Verwendung und Wirkung sowie zur Einnahme, (Über-)Dosierung und allem, was Sie beachten sollten.
Guarana (Paullinia cupana) ist eine Pflanze, die zu den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae) gehört, und in Südamerika im Amazonasgebiet beheimatet ist – in Peru, Brasilien und Venezuela . Sie wächst strauch- oder lianenartig und wird bis zu 12 Meter hoch. Oft heißt es, dass sie ihren Namen dem indigenen Volk „Guaraní” zu verdanken hat. Dieses nutzt die Pflanze bereits seit Jahrhunderten für verschiedene Anwendungen, etwa zur Linderung bei Fieber. Mitunter wird auch angegeben, dass sich der Name vom Wort „Warana” ableiten würde, was sich ungefähr mit „Frucht wie die Augen der Menschen” übersetzen lässt. Denn die Pflanze trägt rote Kapselfrüchte, die sich bei Reife teilweise öffnen und 1-3 ungefähr 12 Millimeter große eher dunkle Samen enthält. Diese weisen am Ansatz einen weißen Samenmantel auf. Insgesamt erinnert die aufgeplatzte Frucht dann an einen Augapfel. Das hat ihr auch den Beinamen „Auge des Waldes” eingebracht.
Um Guarana-Pulver zu erhalten, entfernt man die Schalen der Samen, trocknet und zermahlt sie. Das Pulver lässt sich anschließend verschiedensten Produkten beimengen.
Aufgrund seines hohen Koffeingehalts und der damit verbundenen muntermachenden Wirkung gilt Guarana in unseren Kreisen inzwischen als Energiebooster und dient so manchem als Alternative zum Kaffee. Darüber hinaus wird Guarana beispielsweise einigen Getränken, Nahrungsmitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln zugesetzt, etwa mit dem Ziel:
Der „Schlank- und Wachmacher” findet sich zudem unter anderem in Schokolade, Kaugummi, Limonaden, Tees und Energy-Drink-Pulvern. Auch bestimmten Cremes, Duschgels und Shampoos wird er zugesetzt. Mehr zur Wirkung von Guarana erfahren Sie unten.
Das „Superfood” enthält oft deutlich mehr Koffein als Kaffeebohnen. Anders als bei Kaffee stellt sich hier jedoch erst nach einiger Zeit die „aufputschende” Wirkung ein. Diese hält dann bis zu sechs Stunden an. Denn die in den Pflanzensamen enthaltenen Gerbstoffe verlangsamen die Aufnahme des Koffeins. Kurzum: verlangsamter Wirkungseintritt, aber längere Wirkungsdauer. Zu weiteren Inhaltsstoffen zählen:
Guarana werden allgemein verschiedene Wirkungen zugeschrieben, etwa:
Daher kommt Guarana unter anderem bei Darmbeschwerden, Konzentrations- und Leistungsschwäche, Migräne und mehr zum Einsatz. Ebenso bei Übergewicht. Denn zum einen soll Guarana wie schon angesprochen Hungergefühle reduzieren. Zum anderen soll das enthaltene Coffein den Fettstoffwechsel und die Fettverbrennung anregen und den Körper zudem bei der Gewichtskontrolle unterstützen.
Auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht können Sie auf Pflanzenpower setzen:
Besonders innovativ ist die Darreichungsform der beiden Produkte als sogenannter Liquid Stick – kleine Beutel mit flüssigem Inhalt. Zur Anwendung lösen Sie täglich die Flüssigkeit eines Liquid Sticks in einem Liter Wasser auf und trinken diesen über den Tag verteilt. So unterstützen die Produkte Sie dabei, täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Wer sich selbst einen „Energydrink” mit Guarana mixen möchte, kann in 250 ml heißem Wasser ½-1 Teelöffel des Pulvers einrühren. Anschließend kurz ziehen lassen. Alternativ kann das Pulver auch mit Milch plus Honig oder mit Fruchtsäften eingenommen werden. Mischen Sie beispielsweise ¼ Liter Bananensaft mit ¼ Liter Maracujasaft sowie 1 TL Guarana-Pulver, um den starken herb bis bitteren Eigenschmack des Pulvers zu überdecken und somit das Geschmackserlebnis zu verbessern.
Zur Orientierung: In der Regel wird empfohlen täglich nicht mehr als 200-400 mg Coffein zu konsumieren. Aufgrund der starken Wirkung von Guarana lautet die Empfehlung, pro Tag maximal 3-4 Gramm Guarana-Pulver einzunehmen. Ansonsten kann es zu Nebenwirkungen kommen. Vor der Anwendung sollten Sie zudem sicherheitshalber die Herstellerangaben beachten. Denn der Koffeingehalt von Guarana kann von Produkt zu Produkt stark variieren.
Eins vorab: Die Einnahme von Guarana wird unter anderem in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen. Eine Anwendung empfiehlt sich ebenfalls nicht bei Kindern sowie Menschen mit Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder chronischen Kopfschmerzen. Beachten Sie zudem immer die vom Hersteller des jeweiligen Produkts angegebenen Anwendungsbeschränkungen, mögliche Wechselwirkungen und zudem die Tageshöchstmengen. Denn bei Guarana verhält es sich nicht anders als bei Kaffee: Wer zu viel davon konsumiert, kann ungünstige Effekte erfahren. Hierzu zählen zum Beispiel:
Zu bedenken ist auch:
Guarana gilt als „koffeinreichste Droge ” sowie „Muntermacher”. Drogen oder Arzneidrogen sind haltbar gemachte Teile von Pflanzen, Pilzen, Tieren oder Mikroorganismen und werden zur Herstellung von z. B. Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Sie werden gewöhnlich durch Trocknung haltbar gemacht.
Die Wirkung des Guarana-Pulvers ist mit der von Kaffee vergleichbar. Die Wirkung stellt sich jedoch erst nach einiger Zeit ein – hält dafür in der Regel aber länger an. Guarana-Getränke dienen vielen daher als Kaffeeersatz. In unserem Ratgebertext zum Thema „Guarana” erfahren Sie mehr zur Wirkung, Anwendung und allem, was Sie beachten sollten.
Bei regelmäßigem Konsum kann sich – ähnlich wie bei Kaffeekonsum – ein Gewöhnungseffekt einstellen. Lesen Sie mehr darüber, was Sie zu Guarana beachten sollten.
Guarana soll das Hungergefühl dämpfen und entwässernd wirken. Darüber hinaus trägt es zur Fettverbrennung, Kontrolle des Fettstoffwechsels und zur Gewichtskontrolle bei. Erfahren Sie mehr zur Wirkung von Guarana.
Ja, eine Überdosierung ist möglich. Erfahren Sie mehr zu Zubereitungsarten und Dosierung von Guarana und zu allem, was Sie beachten sollten.
Normalerweise lautet die Empfehlung pro Tag maximal 200-400 mg Coffein einzunehmen. Da Guarana eine starke Wirkung hat, sollte die Tagesdosis 3-4 Gramm des Pulvers nicht übersteigen. (Achtung: Der Wert dient nur der groben Orientierung. Pauschal ist jedoch keine Angabe möglich. Denn der Koffeingehalt von Guarana unterscheidet sich von Produkt zu Produkt. Beachten Sie immer die Angaben des jeweiligen Herstellers!) Lesen Sie mehr zur Einnahme und Dosierung von Guarana plus allem, was Sie beachten sollten.
Der Geschmack von purem Guarana-Pulver fällt herb bis bitter aus. Inzwischen wird das Pulver unterschiedlichsten Produkten zugesetzt, etwa Schokolade oder Limonade. Die weiteren Zutaten machen den Konsum dann zum Genuss. Erfahren Sie mehr dazu, wie Sie Guarana-Pulver genussvoll einnehmen können und was bei der Dosierung zu beachten ist.
Guarana hat meist einen deutlich höheren Coffeingehalt als Kaffee. Allerdings enthalten die Samen Gerbstoffe, die die Coffeinaufnahme im Körper verlangsamen. Dadurch verzögert sich die „aufputschende“ Wirkung. Dafür kann sie jedoch bis zu sechs Stunden anhalten. Erfahren Sie mehr zu den Inhaltsstoffen von Guarana und zur Wirkung des „Superfoods“.