Zwei Paar Füße mit Baumwollsocken werden in die Kamera gehalten.

Fußpilz bei Diabetes mellitus

Diabetes mellitus und Fußpilz – wie hängt das zusammen?

Diabetiker müssen Fußpilz umgehend behandeln

Wer unter Diabetes mellitus leidet, ist mitunter anfälliger für Fußpilz. Werden die Symptome der Pilzerkrankung nicht im Anfangsstadium erkannt und behandelt, müssen Diabetiker*innen unter Umständen mit gravierenden Folgen rechnen.

Wieso sind Diabetiker*innen für Pilzerkrankungen besonders anfällig?

Bei Diabetikern und Diabetikerinnen können verschiedene Faktoren zusammenkommen, die das Fußpilz-Risiko erhöhen:

  • trockene Haut
    Aufgrund von Nervenschädigungen (Neuropathie) kann bei Diabetiker*innen die Schweißproduktion nachlassen. Die Haut kann trockener und rissiger werden. Pilzerreger können dadurch leichter in die Haut eindringen.
  • beeinträchtigtes Schmerzempfinden
    Hohe Blutzuckerwerte können Nerven und Blutgefäße schädigen. Dies kann an den Füßen zu einem verminderten Schmerzempfinden führen. Verletzungen an den Füßen können dadurch unbemerkt und dementsprechend unbehandelt belieben. Sie sind willkommene Eintrittspforten für Pilzerreger.
  • geschwächtes Immunsystem
    Erhöhte Blutzuckerwerte können sich ungünstig auf das Immunsystem auswirken.

Diabetiker*innen haben somit unter Umständen ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Woran ist Fußpilz zu erkennen?

Zu Symptomen von Fußpilz zählen:

  • Rötungen und Juckreiz
  • Schuppenbildung
  • spröde und rissige Haut

Achtung: Haben Diabetiker*innen ein vermindertes Schmerzempfinden, kann mitunter der für Fußpilz charakteristische Juckreiz nicht ausreichend wahrgenommen werden. Ein weiteres Problem: Äußert sich die Hauterkrankung durch schuppige Haut, wird dahinter oft kein Anzeichen von Fußpilz vermutet. Denn diese Art der Hautveränderung wird häufig lediglich als trockene Haut eingestuft.

Diagnose von Fußpilz

Wenn Diabetiker*innen unter typischen Fußpilz-Symptomen, wie etwa Bläschenbildung, rissiger Haut oder juckenden Füßen leiden, sollten sie immer einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen. Denn nur Spezialisten und Spezialistinnen können ermitteln, ob tatsächlich eine Pilzerkrankung vorliegt und welche Behandlungsmaßnahmen erforderlich sind.

Welche Folgen sind möglich, wenn eine Behandlung ausbleibt?

Wird Fußpilz nicht behandelt, können sich die Symptome auf weitere Körperstellen ausbreiten. So wird beispielsweise Nagelpilz durch eine Hautpilzerkrankung an den Füßen begünstigt. Die Nagelerkrankung sollte ebenfalls rasch und konsequent behandelt werden. Denn sie verursacht nicht nur verfärbte Nägel: Im schlimmsten Fall löst sich der Nagel vom Nagelbett ab und die wichtige Schutzfunktion der Nägel entfällt.

Eine weitere mögliche Folge: Sind Nagel und/oder Haut durch Pilz geschädigt, haben Bakterien leichtes Spiel. So kann Diabetikerinnen und Diabetikern zusätzlich zu einer Fußpilz-Infektion eine Infektion durch Bakterien mit möglicherweise noch schwerwiegenderen Folgen drohen.

Fußpilz-Symptome behandeln

Befinden sich die Symptome von Fußpilz noch im Anfangsstadium, können Diabetiker*innen – in Absprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt – topische Mittel anwenden. So ist etwa das Emcur® Fußpilz-Gel dank Applikator einfach und hygienisch aufzutragen und daher auch für Diabetiker*innen sehr geeignet. Hinzu kommt der kühlende Effekt.

Der Arzt beziehungsweise die Ärztin muss abwägen, ob zur Behandlung der Fußpilz-Symptome zusätzlich eine Einnahme von Tabletten erforderlich ist (systemische Therapie).

Hinweis: Ist die Erkrankung bereits auf die Nägel übergegangen, kann – nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin – beispielsweise das Emcur® Nagelpilz-Serum zur Therapie der Symptome von Nagelpilz verwendet werden.

Tipps zur Vorbeugung – so lässt sich das Fußpilz-Risiko senken

Wer unter Diabetes mellitus leidet und Fuß- und Nagelpilz vorbeugen möchte, sollte unter anderem folgende Verhaltensregeln befolgen:

  • Füße pflegen: Eine regelmäßige Fußpflege bei Diabetikern und Diabetikerinnen ist besonders wichtig. Unter anderem sollten die Füße täglich eingecremt werden, um trockene Haut zu vermeiden. Während der Pflegeroutine sollte die Haut der Füße zudem auf jegliche Veränderungen hin kontrolliert werden. Wunden müssen umgehend versorgt werden – insbesondere, weil die Wundheilung durch die Diabetes-Erkrankung gestört sein kann und Verletzungen dadurch schlechter abheilen. Für die richtige Wundversorgung ist eine ärztliche Beratung unabdingbar. Auch bei anderen Hautveränderungen sollte immer ein Spezialist oder eine Spezialistin konsultiert werden.
  • Badeschuhe tragen: Im Schwimmbad, in der Sauna, in öffentlichen Duschen und Umkleidekabinen sollten Diabetiker*innen immer Badeschlappen tragen. Denn die Ansteckungsgefahr mit Fußpilz ist an diesen Orten erhöht, da viele Menschen barfuß laufen.
  • Füße ausreichend abtrocknen: Ihre Füße müssen Diabetiker*innen nach dem Schwimmen, Baden oder Duschen immer sanft – aber gründlich – trocken tupfen. Denn Pilzerreger bevorzugen ein feucht-warmes Klima.
  • Socken sorgfältig auswählen und regelmäßig wechseln: Diabetiker*innen sollten Socken aus Baumwolle tragen und diese täglich wechseln. Tipp: Für Diabetiker*innen gibt es spezielle Socken ohne scheuernde Nähte. So lassen sich Verletzungen an den Füßen vermeiden.
  • bei Schuhen auf das Material achten: Die Schuhe sollten aus weichem Material wie Leder gefertigt sein. Vor jedem Anziehen ist zu prüfen, ob das Innenfutter beschädigt ist oder sich im Schuh kleine Steinchen befinden. Denn beides könnte zu Verletzungen führen.
  • vorbeugende Mittel einsetzen: Bestimmte Mittel können Fußpilz vorbeugen. Wichtig ist, dass das Produkt für Diabetiker*innen geeignet ist. Das Emcur® Fußpilz-Schutzspray darf beispielsweise auch bei Diabetiker*innen zum Einsatz kommen. Mit nur einer Anwendung kann es bis zu 24 Stunden vor Fußpilz schützen. Das wasserfeste Spray zieht innerhalb von kurzer Zeit ein. Ein weiterer Vorteil: Das Schutzspray neutralisiert unangenehme Gerüche.

Hinweis: Diese Auflistung sinnvoller Vorsichtsmaßnahmen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine umfassende Beratung erhalten Diabetiker*innen bei Ärzten und Ärztinnen, die Erfahrung im Bereich Diabetes und Fußpilz haben.

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