Eine Frau in bequemer Sportkleidung streicht sich mit beiden Händen über die linke Seite ihres Bauchs.

Echt stark – die vielen Talente der Aloe vera

Aloe vera ist zurzeit in aller Munde. Die Pflanze ist bekannt für ihre Fähigkeit, enorme Mengen an Feuchtigkeit zu speichern. Doch tatsächlich steckt noch viel mehr in ihr. Nicht ohne Grund ist die Palette an Produkten, in denen Aloe vera verwendet wird, so groß. Sie reicht von Cremes und Gelen über Shampoo bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln. Denn Aloe vera enthält neben Wasser noch über 200 Inhaltsstoffe, von denen viele ausgesprochen wertvoll für unseren Körper sind. Aber bei der Anwendung ist Vorsicht geboten – nicht alle Teile der Pflanze können bedenkenlos verwendet werden. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Aloe vera: ihre Talente und Tücken sowie die richtige Anwendung auf der Haut und bei der innerlichen Anwendung.

Steckbrief: Aloe vera

Wenn von der Aloe vera, also der Echten Aloe (vera = lat. echt), die Rede ist, bezeichnet dies in der Regel nur eine einzige der über 250 verschiedenen Arten von Aloe-Pflanzen: die Aloe Barbadensis Miller. Diese Art wird auch Wüstenlilie genannt und gehört zu den Sukkulenten, den Wasser speichernden Pflanzen. Sie darf als Lebensmittel verarbeitet werden und wird deshalb für die Produktion eines Aloe-vera-Gels, das man aus der Pflanze gewinnt, angebaut.

Aussehen

Zu erkennen ist Aloe vera an den dicken, langen Blättern, die ohne Stamm wachsen. In Höhe und Breite können die Blätter 40 bis 60 Zentimeter erreichen. Sie sind grün und von einem weißen Film überzogen. An beiden Kanten besitzen sie spitze Stacheln, die manchmal rötlich gefärbt sind. Schneidet man ein Blatt auf, so ist das Innere vollständig durchsichtig und gelartig. Die Blüten der Wüstenpflanze sind länglich und hängen in Trauben. Sie erstrahlen in Gelb-, Orange- oder Rottönen.

Anbau

Ursprünglich stammt die Heilpflanze von der arabischen Halbinsel. Sie ist heute auf der ganzen Welt verbreitet und wird vor allem in warmen Regionen, wie beispielsweise Mexiko, angebaut. Auch hier bei uns findet Aloe vera geeignete Bedingungen zum Wachsen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Zimmer- oder Balkonpflanze. Sie können sie als kleine Pflanze im Blumenhandel kaufen oder einen Ableger von einer Mutterpflanze nehmen. Dazu einfach einen Sprössling von der Unterseite der Pflanze abschneiden, drei Tage antrocknen lassen und dann in mineralstoffreiche Erde setzen.

Pflege

In der Pflege ist Aloe vera äußerst unkompliziert. Das Wichtigste: viel Sonne. Aloe vera sollte in der Wohnung direkt am Fenster stehen oder im Sommer auf einem sonnigen Balkon. Wenn vorhanden, ist ein Wintergarten der ideale Standort. Im Winter muss die Pflanze unbedingt reingebracht werden, da schon Temperaturen um 4°C schädlich sein können. Wasser benötigt die Wüstenlilie, wie alle Sukkulenten, dagegen kaum. Alle paar Wochen genügt es, über einen Teller von unten zu wässern und gelegentlich etwas Kakteendünger hinzuzugeben. Wer seine Aloe vera gut pflegt, kann sie etwa alle zwei Jahre umtopfen. Im Januar oder Februar tragen mit etwas Glück selbst die Zimmerpflanzen längliche, gelb bis rot gefärbte Blüten.

Quick-Check: Aloe vera richtig pflegen

  • Heller Standort, viel Sonnenlicht
  • Wenig Wasser
  • Sandige, mineralische Erde
  • Gelegentlich düngen (Kakteendünger)
  • Temperaturen unter 4°C meiden
  • Umtopfen etwa alle 2 Jahre

Aloe vera als Heilmittel

Schon seit Jahrhunderten ist die heilsame Wirkung von Aloe vera in den verschiedensten Kulturen bekannt. Heute wissen wir, dass dafür eine Mischung aus über 200 verschiedenen Inhaltsstoffen verantwortlich ist. Diese sichern das Überleben der Pflanze selbst unter widrigen Bedingungen. Eine Vielzahl der Inhaltsstoffe ist essenziell für den menschlichen Körper und kann über die Haut oder den Verzehr aufgenommen werden. Der Zusatz von Aloe vera im Emcur® Sport Gel mit Beinwell und CBD sorgt für eine elastische Haut und kann Juckreiz lindern. Doch Achtung: Nicht alle Stoffe, die in der Aloe-vera-Pflanze enthalten sind, sind für uns verträglich. Hier erfahren Sie, was genau in ihr steckt und was Sie bei der Verwendung beachten müssen.

Inhaltsstoffe

Viele der in Aloe vera enthaltenen Wirkstoffe können von unserem Körper nicht selbst produziert werden. Sie müssen deshalb über Lebensmittel aufgenommen werden. Mit ihren über 200 Inhaltsstoffen ist Aloe vera ein wahrer Rundumversorger Sie liefert grundlegende Mineralstoffe wie Eisen, seltene Kohlenhydrate und Aminosäuren. Dies sind die wichtigsten Wirkstoffe der Heilpflanze auf einen Blick:

  • Acemannan: Ein Kohlenhydrat, das das Immunsystem stimulieren soll und möglicherweise Bakterien und Viren bekämpfen kann.
  • Aminosäuren: Aloe vera enthält 20 der 22 essenziellen Aminosäuren, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können. Sie sind wichtig für die Proteinbildung.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Unter anderem finden sich in Aloe vera Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink, Kupfer und viele andere.
  • Spurenelemente: Diese werden vom Körper in geringen Mengen benötigt und müssen von außen über die Nahrung zugeführt werden. Sie sind essenziell für viele Stoffwechselprozesse, steigern aber auch unser Wohlbefinden.
  • Enzyme: Auch sie werden vom Körper benötigt, regen den Stoffwechsel an und helfen uns, Krankheitserreger zu bekämpfen.

Da diese Wirkstoffe im Einzelnen nur in sehr geringen Mengen vorkommen, sollte genau darauf geachtet werden, wie die Aloe vera verarbeitet ist. Zu viel Dünger beim Anbau oder falsche Gewinnung des Aloe-Gels kann dazu führen, dass einzelne Stoffe komplett verloren gehen. Beim Kauf von Aloe-vera-Produkten sollten Sie deshalb immer auf Bio-Qualität achten. Außerdem kann Ihnen die Liste der Inhaltsstoffe verraten, ob künstliche Zusatzstoffe oder Wasser zum Strecken verwendet wurden.

Vorsicht bei Aloin!

Der Inhaltsstoff, der der Pflanze ihren Namen verleiht, befindet sich in der Schale der Aloe vera. Aloin ist extrem bitter und hält in der Natur Fressfeinde fern. Bei uns Menschen wirkt es stark abführend und hat möglicherweise noch weitere ungesunde Auswirkungen. Deshalb sollten Sie niemals die Schale einer selbst angebauten Aloe vera verarbeiten, geschweige denn verzehren. Achten Sie darauf, die Blätter vor der Weiterverarbeitung gründlich zu schälen oder das Blattmark lediglich herauszupressen. Das selbst produzierte Gel sollte nur äußerlich angewendet werden. Greifen Sie zum Verzehr von Aloe vera am besten auf professionell verarbeitete, hochwertige Produkte aus dem Handel zurück.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Aloe vera ist sowohl zur Körperpflege als auch als Nahrungsergänzungsmittel vielseitig einsetzbar. Auf Basis von Aloe-vera-Gel oder -Saft können viele Pflegeprodukte selbst hergestellt oder schon fertig verarbeitet im Handel gekauft werden. Sie können aber auch ein Blatt Ihrer eigenen Pflanze abschneiden und nach sorgfältigem Schälen verwenden.

Auch im Emcur® Sport Gel mit Beinwell und CBD ist Aloe vera enthalten. Hier spendet sie Feuchtigkeit und lindert durch einen kühlenden Effekt den Juckreiz.

Wir stellen Ihnen im Folgenden noch weitere Produkte und mögliche Anwendungsbereiche vor.

Äußerliche Anwendung

Aloe-vera-Gel: Dies ist das vielseitigste unter den Aloe-vera-Produkten. Es kann pur verwendet oder mit anderen wohltuenden Zusatzstoffen wie Ölen gemischt werden. Es spendet intensiv Feuchtigkeit und hat einen kühlenden Effekt. Ideale Anwendungsbereiche sind:

  • Tägliche Hautpflege
  • Hautirritationen
  • Verbrennungen
  • Neurodermitis
  • Haarpflege (als Spülung oder Kur)
  • Natürliches Rasiergel

Aloe-vera-Spray: In Aloe-vera-Sprays finden sich die Wirkstoffe des Gels meist in hochkonzentrierter Form. Der größte Vorteil liegt hier in der schnellen und gezielten Anwendung. Deshalb eignet sich Aloe-vera-Spray am besten für kleinere Bereiche wie:

  • Wunden
  • Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • Nach der Rasur oder Epilation

Aloe-vera-Creme und -Lotion: Im Handel finden Sie viele Cremes und Lotionen, die Aloe vera enthalten. Sie sollten hier auf eine hohe Konzentration von Aloe vera achten, damit die wertvollen Inhaltsstoffe noch ausreichend vorhanden sind. Sie können am ganzen Körper angewendet werden, zum Beispiel für:

  • Hände
  • Gesicht
  • Körper
  • Trockene Hautstellen
  • Empfindliche und gereizte Haut

Aloe-vera-Shampoo: Was für den Körper gilt, gilt auch für unser Haar. Der wertvolle Pflanzenstoff spendet Feuchtigkeit für Haare und Kopfhaut und hilft bei:

  • Trockener oder empfindlicher Kopfhaut
  • Schuppen
  • Trockenem Haar

Innerliche Anwendung

Auch von innen können Sie Ihren Körper mit Aloe vera stärken. Achten Sie immer darauf, kein Aloin aus der Schale zu sich zu nehmen. Es wirkt stark abführend und ist möglicherweise gesundheitsschädlich.

  • Aloe-vera-Trinkgel: Wenn Sie das reine Gel kaufen, das frei von Zusatzstoffen ist, können Sie dieses als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Es kann pur getrunken werden oder Sie mischen es zum Beispiel in einen Smoothie. So versorgt es Sie mit allen Nährstoffen, die in der Aloe vera enthalten sind.
  • Aloe-vera-Saft oder -Drink: In Saft oder Drinks sind nicht mehr so viele Nährstoffe enthalten wie im Gel, da sie zur Herstellung speziell gefiltert werden. Dennoch eignen sie sich bei regelmäßiger Anwendung sehr gut zur Verdauungsförderung.
  • Aloe-vera-Trinkkur: Sie ist der Power-Booster für unseren Darm. Eine Trinkkur aus Aloe vera regt den Stoffwechsel an, genauso wie die Verdauung. Sie regeneriert die Darmflora und kann sogar bei der Behandlung von Pilzerkrankungen oder Allergien helfen.

Häufige Fragen

Aloe vera kann sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden. Auf der Haut aufgetragen, spendet sie Feuchtigkeit und kühlt. Dadurch lindert sie Juckreiz und Verbrennungen. Außerdem fördert sie die Wundheilung. Auch als Haarpflege kann sie verwendet werden. Als Saft oder Trinkkur eingenommen, wirkt sie verdauungsfördernd. Für weitere Details siehe oben.

Aloe vera hat viele nützliche Eigenschaften und kann deshalb vielseitig eingesetzt werden. Besonders bekannt ist sie dafür, intensiv Feuchtigkeit zu spenden. Aloe vera kann eingenommen auch den Stoffwechsel antreiben und wirkt verdauungsfördernd.

Aloe vera besitzt über 200 Inhaltsstoffe. Darunter zum Beispiel Acemannan, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. In der Schale ist jedoch das Anthrachinon Aloin enthalten, welches stark abführend wirkt und nicht aufgenommen werden sollte.

Aloe vera kann vor allem bei Hautproblemen helfen. Darunter unter anderem Hautirritationen, Verbrennungen, Neurodermitis, Wunden, Sonnenbrand, Insektenstiche, trockene Hautstellen, empfindliche und gereizte Haut. Auch bei Verdauungsbeschwerden kann Aloe vera als Trinkkur angewendet werden.

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