Ein junger Mann in Sportkleidung trainiert an einem Boxsack.

Unangenehm und schnell passiert – die Prellung

Ob im Alltag oder beim Sport – ein unachtsamer Moment und schon ziehen wir uns eine unangenehme Prellung zu. Als Prellung oder Kontusion wird dabei eine stumpfe Verletzung bezeichnet, die durch einen Stoß, Schlag, Sturz oder durch den Aufprall eines Gegenstands entsteht. Dabei wird die Haut, das darunter liegende Gewebe und der Muskel gequetscht. Oft kommt es dann zu Blutergüssen, Schwellungen und Schmerzen in der betroffenen Körperregion. Daher sollten Betroffene Prellungen möglichst (sofort) kühlen. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über Prellungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten geben.

Prellungen können an den unterschiedlichsten Körperteilen auftreten. Daher unterscheidet man grundsätzlich nach:

  • Muskelprellungen
  • Gelenkprellungen
  • Knochenprellungen
  • Schulterprellungen
  • Rippenprellungen
  • Knieprellungen

Je nach Art der Prellung, der Körperregion und der Schwere der Verletzung muss individuell über die Behandlung entschieden werden. Meist heilen Prellungen gut von alleine aus. Bei sehr starken Prellungen können aber auch die Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine weitergehende Behandlung ist dann zwingend erforderlich. So auch bei Prellungen des Auges. Oft sind Medikamente nötig, um den Augeninnendruck zu mindern.

Die häufigsten Prellungen im Überblick

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über verschiedene Prellungen. Diese Zusammenfassung kann aber – insbesondere wenn es um Diagnose und Behandlung geht – nur eine allgemeine Orientierung bieten. Da alle hier aufgeführten Verletzungen in leichten, aber auch schwereren Formen auftreten, empfehlen wir bei Beschwerden und stärkeren Schmerzen den Besuch eines Arztes.

Unangenehm und schmerzhaft: Die Rippenprellung

Die Rippenprellung, auch Thoraxprellung genannt, gehört zu den unangenehmsten Prellungen. Per Definition sind hier keine Knochen oder Organe geschädigt. Dennoch ist eine Rippenprellung äußerst schmerzhaft. Bewegungen in diesem Bereich wie Atmen, Husten, Lachen oder Niesen führen zu Schmerzen und die Schonung gestaltet sich dementsprechend schwierig. Bis eine Thoraxprellung völlig auskuriert ist, können Monate vergehen. Zudem muss darauf geachtet werden, dass keine Lungenentzündung durch Schonatmung eintritt. Prellungen im Rippenbereich sollten daher zwingend vom Arzt abgeklärt werden.

Die Knieprellung

Das Knie liegt direkt unter einer dünnen Hautschicht. Durch einen Stoß, Tritt oder Sturz kann das Gelenk anschwellen. Meist kommt es auch zu einer Rötung der Haut oder einem Bluterguss.

Die Schulterprellung

Bei der Schulterprellung werden die Sehnen oder Muskeln im Bereich der Schultern gequetscht. Sie geht mit unangenehmen und stechenden Schmerzen einher. Auch hier kann es zu Blutergüssen kommen, die aber nicht zwingend auftreten müssen. Bei einer Schulterprellung gilt es darauf zu achten, dass eine unwillkürlich eingenommene Schonhaltung nicht zu weiteren Schmerzen oder Verspannungen führt.

Die Muskelprellung

Im Volksmund ist die Muskelprellung als „Pferdekuss“ bekannt. Wie alle Prellungen ist auch die Muskelprellung schmerzhaft. Durch Gewalteinwirkung von außen wird hier der Muskel gequetscht. Gerade im Bereich der Oberschenkel kommt es daraufhin oft zu Hämatomen, da die Muskulatur hier stark durchblutet ist.

Die Gelenkprellung

Bei Gelenkprellungen sind häufig die Knie-, Schulter-, Hüft- und Ellenbogengelenke betroffen. Oft bilden sich auch hier Blutergüsse und Schwellungen, die zu Schmerzen und einer eingeschränkten Mobilität führen.

Die Knochenprellung

Besonders Schienbeine und Knie sind häufig von Knochenprellungen betroffen. Da die Knochen hier nur von einer besonders dünnen Hautschicht geschützt sind, wirkt sich ein Stoß oder Schlag schnell auf die betroffene Stelle aus.

Die Handgelenksprellung

Prellungen am Handgelenk entstehen oft beim Versuch einen Sturz abzufangen. In der Folge wird das Gewebe gegen den Knochen oder die Gelenkkapsel gedrückt. Auch diese Art von Prellung geht oft mit einer Schwellung und einem Hämatom einher.

Prellungen: Ursachen, Vorbeugung und Risikofaktoren

Bei einem Mannschaftssport ist die Wahrscheinlichkeit einer Prellung höher als bei Einzelsportarten. Auch Sportarten, bei denen die Gefahr eines Sturzes besteht, können mit einer Prellung enden. Grundsätzlich auszuschließen ist eine Prellung somit nie. Die Risiken lassen sich jedoch auf verschiedene Weisen minimieren: Hierzu zählen ein gutes Aufwärmtraining, Übungen für das Gleichgewicht, Schutzkleidung und Protektoren und eine angepasste Intensität beim Sport.

Prellungen: Symptome und Anzeichen

Bei einer Prellung werden die Blutgefäße, das heißt die Kapillaren, geschädigt. Daher tritt Blut aus dem Gefäß in das umliegende Gewebe aus. Der Druck im Gewebe steigt und die Schmerzrezeptoren oder auch Nozizeptoren werden gereizt. Dadurch entsteht Schmerz. Das ausgetretene Blut kann in Abhängigkeit von der Menge als Hämatom sichtbar werden. Durch die Reizung der Nozizeptoren wird die Entzündungskaskade in Gang gesetzt. Daraus resultieren die typischen Symptome dolor, rubor, tumor, calor und functio laesa, also Schmerz, Rötung, Schwellung, Erwärmung und eingeschränkte Funktion, die klassischen Zeichen einer Entzündung.

Prellungen: Untersuchungen und Diagnose

Obwohl leichte Prellungen meist von alleine abklingen, kann ein Besuch beim Arzt sinnvoll sein. Da Prellungen starke Schmerzen verursachen können, muss gegebenenfalls über ein CT oder MRT ausgeschlossen werden, dass etwas gebrochen ist. Gleiches gilt für den Ausschluss eines möglichen Sehnen- oder Bänderrisses. Ebenso muss bei Prellungen der Rippen geprüft werden, ob Knochen oder Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Sofortmaßnahmen bei Prellungen

Bei Sportverletzungen wie Prellungen hilft die PECH-Regel als Sofortmaßnahme. PECH steht für Pause, Eis, Compression und Hochlegen. Die PECH-Regel soll den Schaden so gering wie möglich halten und wird idealerweise direkt nach einer Verletzung angewandt. Ergänzend dazu hilft es, die betroffene Stelle mit unserem Emcur® Akut Spray mit Arnika und CBD zu behandeln. Die spezielle Wirkstoffkombination pflegt die Haut im betroffenen Areal bei Schwellungen und Schmerzen. PECH bedeutet dabei:

  • Pause: Brechen Sie Ihr Training beziehungsweise Ihre Aktivität ab und belasten Sie die betroffene Stelle nicht weiter.
  • Eis: Kühlen Sie die verletzte Stelle, um Schwellungen zu vermeiden und Schmerzen zu lindern. Dafür können Sie sich ein kaltes Tuch auflegen oder Sie nutzen einen Eispack (Hinweis: Eispacks immer in ein Tuch einwickeln und nie direkt auf die Haut auflegen)
  • Compression: Legen Sie einen elastischen Druckverband an. Achten Sie darauf, dass Sie den Verband nicht zu fest anlegen. Sollten Sie ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl verspüren, nehmen Sie den Verband sofort ab.
  • Hochlegen: Wenn es möglich ist, lagern sie die betroffene Stelle hoch. So werden schmerzhafte Schwellungen reduziert.

Die PECH-Regel dient zur schnellen und ersten Reaktion auf Zerrungen oder Prellungen. Den Arztbesuch ersetzen Sie jedoch nicht. Unser Tipp: Lassen Sie Sportverletzungen vom Arzt untersuchen.

Dauer und Krankheitsverlauf

Je nach Schwere der Prellung kann es sich um eine hartnäckige Verletzung handeln, die ihre Zeit zum Ausheilen braucht. Bei einer Thoraxprellung beispielsweise können im schlimmsten Fall Monate vergehen, bis die Verletzung völlig auskuriert ist. Leichtere Prellungen dagegen heilen nach zwei bis drei Wochen vollständig aus. Geeignete Salben, Cremes oder Sprays können die Heilung einer Prellung unterstützen. Normalerweise lassen die Beschwerden nach wenigen Tagen nach. Um Folgeschäden zu vermeiden, sollte man dem Körper Zeit geben, bevor die betroffene Stelle wieder voll belastet wird. Im Zweifelsfall hilft hier das Gespräch mit einem Arzt. Er kann entscheiden, wann und inwiefern Sport wieder möglich ist.

Häufige Fragen

Unter einer Prellung oder Kontusion versteht man eine stumpfe Verletzung, die durch einen Stoß, Schlag, Sturz oder auch Kontakt mit einem Gegenstand entsteht. Dabei werden die Haut und das darunter liegende Gewebe und der Muskel gequetscht.

Wenn durch stumpfe Gewalt von außen Haut, Gewebe, Knochen oder gar Organe gequetscht werden, entsteht eine Prellung. Oftmals geht die Prellung mit einer Schwellung oder einem Bluterguss einher.

Prellungen treten bei der Schädigung von Organen oder Körperteilen durch Gewalt von außen auf. Das kann der Fall sein, wenn man sich stößt, einen Schlag abbekommt, stürzt oder beim Sport in einen Zweikampf gerät.

Prinzipiell am ganzen Körper. Überall, wo die Haut, das Gewebe oder Knochen durch stumpfe Gewalt von außen geschädigt werden kann, kann auch eine Prellung entstehen.

Als Sofortmaßnahme empfiehlt sich die PECH-Regel (Pausieren, Eis, Compression, Hochlagern). Zudem kann die Stelle mit geeigneten Mitteln behandelt werden, um die Heilung zu fördern. Wir empfehlen hier zur Pflege des betroffenen Areals das Emcur® Akut Spray mit Arnika und CBD oder auch das Emcur® Sport Gel mit Beinwell und CBD. Bei stärkeren Prellungen empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt.

Bei Prellungen gilt es die betroffene Stelle weitestgehend zu schonen. Anwendungen wie das Emcur® Akut Spray mit Arnika und CBD oder das Emcur® Sport Gel mit Beinwell und CBD können helfen, den Heilungsprozess zu unterstützen.

Für die Wahl des Schmerzmittels empfehlen wir die Absprache mit einem Arzt oder Apotheker.

02603 9364-00Kontakt

Durch die Bereitstellung dieser Informationen diagnostizieren, behandeln, heilen, lindern oder verhindern wir keinerlei Krankheiten. Es ist ratsam, sich vor Beginn einer Behandlung von einer medizinischen Fachperson beraten zu lassen.