Eine älterer Mann und eine ältere Frau machen in Sportkleidung Fitnessübungen an einem See.

Gelenkbeschwerden – was jetzt?

Gelenkbeschwerden können viele Ursachen haben und treffen Männer und Frauen jeden Alters. Dabei gilt es, unterschiedliche Ursachen im Blick zu behalten. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr über Symptome, Behandlung, Vorbeugung und Mittel gegen Gelenkbeschwerden.

Gelenkbeschwerden – ein Überblick

Der Mensch hat mit Hüft-, Knie- Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Sprunggelenk insgesamt sechs große Gelenke pro Körperhälfte im Körper. Hinzu kommen rund 100 echte Gelenke. Das sind mit Bändern, Knorpeln oder Sehnen verbundene Körperteile, die uns beweglich machen. Zu große Belastung, mangelnde Bewegung, Verschleiß oder Entzündungen können das komplizierte Zusammenspiel unserer Gelenke aber empfindlich stören. Die Folge sind Gelenkbeschwerden. Am häufigsten sind dabei die Knie betroffen, aber auch Hüft- und Sprunggelenke, Gelenke im Rücken und die Finger. Gelenkbeschwerden kommen dabei bei Männern und Frauen jeden Alters vor und die Ursachen dafür sind vielfältig. Einseitige Belastung, zu wenig Bewegung, Arthrose, Arthritis und vieles mehr kann ursächlich für Gelenkbeschwerden sein. Weil wir unseren Bewegungsapparat täglich brauchen, ist es wichtig, Gelenkbeschwerden richtig einzuordnen und geeignete Maßnahmen zur Behandlung zu ergreifen.

Mögliche Ursachen von Gelenkbeschwerden

Unser Bewegungsapparat hält uns mobil. Es gibt aber eine Reihe von Faktoren, die in Gelenkbeschwerden münden und so den Alltag erschweren. Dass Gelenkbeschwerden eine Volkskrankheit sind, hängt dabei auch mit unserem Lebenswandel zusammen. Wir sitzen viel im Auto, im Büro oder zu Hause und das ist nicht gut für unsere Gelenke, die auf Bewegung ausgelegt sind. Werden sie nicht bewegt und somit „geölt“, kann es auf Dauer zu Gelenkbeschwerden kommen, denn die im Gelenkspalt enthaltene Gelenkschmiere kann nur bei regelmäßiger Bewegung ihre schützende Wirkung entfalten. Ursächlich für Gelenkschmerzen können aber auch Krankheiten sein. Dazu gehören:

  • Arthritis (die entzündliche Gelenkerkrankung)
  • Arthrose (der Gelenkverschleiß)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Übergewicht
  • bakterielle Gelenkentzündungen
  • Borreliose
  • Infektionskrankheiten
  • Morbus Bechterew
  • Darmerkrankungen
  • Gicht oder Schuppenflechte

Auch nach kleineren Sportverletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen, Bänderriss oder Dehnung können Gelenkbeschwerden auftreten. Wie immer gilt: Lassen Sie Schmerzen unbedingt beim Arzt abklären, insbesondere wenn Sie für einen längeren Zeitraum unter Gelenkbeschwerden leiden.

Gelenkbeschwerden – Symptome und Anzeichen

Typisch für Gelenkbeschwerden sind die sogenannten „Anlaufschmerzen“, die nach dem morgendlichen Aufstehen auftreten oder nach längerem Sitzen. Weitere Symptome können Ruheschmerzen sein, wenn das Gelenk nicht bewegt wird oder auch Belastungsschmerz. Gelenkschmerzen nach einem Unfall oder einer Sportverletzung können ein Hinweis auf eine Verstauchung oder Zerrung sein. Bei Gelenkbeschwerden sollten Sie nicht darauf warten, bis sie von alleine abklingen, sondern einen Arzt aufsuchen, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.

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Gelenkbeschwerden in den Wechseljahren

In den Wechseljahren kann es zu Gelenkbeschwerden kommen. Die Ursache hierfür muss nicht zwangsläufig eine Abnutzung der Gelenke sein. Oft ist auch ein Östrogenmangel ursächlich für die Beschwerden. Sinkt der Östrogenspiegel, kann das Folgen für die Versorgung der Gelenkinnenhäute mit Wasser haben und macht das Gelenk so anfälliger für Entzündungen bzw. Abnutzungen des Knorpels. Zusätzlich sind manche Immunzellen zum Schutz vor Entzündungen auf Östrogen angewiesen und Östrogene wirken schmerzlindernd. Sinkt der Hormonspiegel in den Wechseljahren, führt das auch zu einem stärkeren Schmerzempfinden. Hier sollte man den Ursachen der Beschwerden auf den Grund gehen und der Arzt andere Ursachen für Gelenkbeschwerden ausschließen. Sollten die Schmerzen nicht auf Krankheiten wie Arthrose o.ä. zurückgehen, kann eine Hormonersatztherapie in Absprache mit dem Arzt Klarheit darüber bringen, ob die Gelenkbeschwerden durch die Wechseljahre bedingt sind.

Können Hormone Gelenkschmerzen verursachen?

In Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden kann der gesunkene Hormonspiegel für Schmerzen verantwortlich sein. Östrogen spielt bei der Versorgung der Gelenkinnenhäute mit Wasser und bei Immunzellen zum Schutz vor Entzündungen eine Rolle. Da es zusätzlich schmerzlindernd wirkt, kann ein sinkender Östrogenspiegel also auch ursächlich für Gelenkbeschwerden sein.

Gelenkbeschwerden – wann sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen?

Gerade im fortgeschrittenen Alter ist es normal, wenn es mal hier und da zwackt. Es gibt aber Anzeichen bei Gelenkbeschwerden, bei denen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen sollten. Generell gilt: Wenn Sie unter anhaltenden oder bewegungseinschränkenden Gelenkschmerzen leiden, sollten Sie den Ursachen auf den Grund gehen. Symptome, die es abzuklären gilt, können u.a. folgende sein:

  • Wandernde Gelenkbeschwerden
  • Schmerzen bei typischer Bewegung oder Belastung
  • Nächtliche oder morgendliche Schmerzen in den Gelenken
  • Längere Steifigkeit der Gelenke nach dem Aufstehen
  • Rötungen der Haut über dem Gelenk
  • Geschwollene Gelenke, die sich warm anfühlen
  • Fieber, Ausschlag, Schüttelfrost, Müdigkeit, Sehstörungen, Brustschmerzen oder Durchfall im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden

Unterschiedliche Therapien bei Gelenkbeschwerden

Je nach Ursache der Gelenkbeschwerden entscheidet der Arzt über die geeignete Therapie. Eine Arthrose oder Arthritis erfordert dabei eine gänzlich andere ärztliche Behandlung als temporäre Gelenkbeschwerden, wie sie nach einer Zerrung oder Verstauchung auftreten können. Da die Ursachen von Gelenkbeschwerden vielfältig sind, gilt es einen genauen Blick auf die Ursachen zu werfen, damit die Gelenkschmerzen optimal therapiert werden können. Wenn die Ursache feststeht, können Sie neben der Behandlung durch den Arzt auch ausprobieren, welche Mittel gegen Gelenkbeschwerden Ihnen persönlich bei der Linderung helfen. Das kann moderate Bewegung und geeigneter Sport sein, oder aber eine Pflege mit einer beruhigenden CBD-Anwendung wie der Emcur® Mobil Creme.

Risikofaktoren bei Gelenkbeschwerden

Der Mensch ist dafür gemacht sich zu bewegen. Langes Sitzen, wenig Bewegung und einseitige Belastung von Muskeln und Gelenken tragen zum Risiko von Gelenkbeschwerden bei. Damit einher geht oft auch Übergewicht, welches die Gelenke nicht nur zusätzlich belastet, sondern auch zu einem Risiko für frühzeitigen Verschleiß der Gelenke führt. Andererseits kann auch ein zu viel an Sport die Gelenke belasten. Gerade wenn es sich um wiederkehrende und einseitige Belastungen handelt, kann regelmäßiges und extremes Training zu Gelenkbeschwerden führen. Ebenso trägt Rauchen und eine falsche Ernährung dazu bei, das Risiko von Gelenkbeschwerden zu erhöhen. Auch nach Verletzungen, wie z.B. Brüchen kann es vorkommen, dass es zu Gelenkbeschwerden kommt, wenn etwa der Knorpel des Gelenks in Mitleidenschaft gezogen wurde oder ein Bruch nicht richtig zusammenwächst. Und schlussendlich spielt natürlich das Alter eine Rolle. Die Belastung des Bewegungsapparates, erbliche Faktoren oder Stoffwechselerkrankungen können die Wahrscheinlichkeit von Gelenkbeschwerden dabei erhöhen.

Hilfe bei Gelenkbeschwerden

Um Gelenkbeschwerden zu lindern oder vorzubeugen kann man selbst aktiv werden. Bewegung ist dabei der erste Schritt, um präventiv gegen Gelenkbeschwerden vorzugehen und die Gelenke beweglich und gesund zu halten. Hierfür eignen sich Fitnessübungen oder gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Wassergymnastik. Auch eine gesunde Ernährung trägt dazu bei Gelenkbeschwerden zu bekämpfen und kann gleichzeitig Übergewicht reduzieren, das die Gelenke übermäßig fordert. Das bedeutet viel Gemüse, Salat, Reis oder Kartoffeln und den Verzicht auf fette Wurst, Käse, Zucker oder Fleisch. Gerade diese Lebensmittel erhöhen auf lange Sicht das Risiko von Gelenkbeschwerden, denn es werden Entzündungsbotenstoffe gebildet, die den Gelenken auf Dauer schaden können. Das bedeutet nicht, dass Sie gänzlich auf diese Lebensmittel verzichten sollten, aber wie so oft im Leben empfiehlt sich hier der maßvolle Genuss. Viele Betroffene greifen neuerdings auch zu CBD-Cremes, -Gels oder -Salben, denn dem darin enthaltenen Cannabidiol wird eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben. Wenn sie lokal auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, können CBD-Cremes wie die Emcur® Mobil Creme ein probates Mittel zur Regeneration und Pflege der Haut bei Gelenkbeschwerden sein und zur Schmerzlinderung beitragen.

Gelenkbeschwerden und CBD

In jüngster Zeit berichten immer mehr Betroffene von guten Erfahrungen mit Cannabidiol (CBD), wenn es um Linderung von Gelenkbeschwerden geht. Eine Reihe von Studien haben sich schon mit dem Thema befasst und auch wenn hier noch keine abschließende Bewertung vorgenommen werden kann, lohnt sich doch ein näherer Blick auf die Wirkung von CBD als Mittel gegen Gelenkbeschwerden. CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen, hat aber keine berauschende Wirkung. Dem CBD wird dabei eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaft zugeschrieben, indem es das körpereigene Endocannabinoid-System beeinflusst. Die mit diesem System verbundenen Rezeptoren sind unter anderem für die Wahrnehmung von Schmerz verantwortlich und das CBD sorgt dafür, dass der Schmerz gedämmt wird. Vor diesem Hintergrund wird CBD vermehrt als Mittel gegen Gelenkbeschwerden bis hin zu Arthritis und Arthrose eingesetzt. Wenn auch Sie eine CBD-Creme bei Gelenkbeschwerden ausprobieren möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Emcur® Mobil Creme mit Weihrauch und CBD zur Pflege der Haut im Bereich der Muskeln und Gelenke.

Häufige Fragen

Gelenkbeschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Da Gelenke in Bewegung bleiben müssen um richtig zu funktionieren, kann schon Bewegungsmangel zu Gelenkbeschwerden führen. Auch die einseitige Belastung von Gelenken z. B. durch Sport kann Schmerzen verursachen. Eine weitere Möglichkeit sind Überlastungen, Verletzungen, z. B. Zerrungen, Verstauchungen oder schlecht verheilte Brüche. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Krankheiten, die die Gelenke in Mitleidenschaft ziehen. Hier sind Arthritis und Arthrose als häufige Ursachen für Gelenkbeschwerden zu nennen.

Fette Wurst und Fleisch, Zucker, fettreiche und gezuckerte Milchprodukte, fettreiche Kartoffelprodukte und Alkohol gilt es bei Gelenkschmerzen möglichst zu meiden. Der Hintergrund: Viele dieser Lebensmittel enthalten Stoffe, die Entzündungen fördern können und sollten daher nur in Maßen genossen werden, um Gelenkbeschwerden vorzubeugen bzw. diese zu lindern.

Häufig ist der gesunkene Hormonspiegel bei Frauen in den Wechseljahren verantwortlich für Gelenkschmerzen, denn Östrogen spielt bei der Versorgung der Gelenkinnenhäute mit Wasser und bei Immunzellen zum Schutz vor Entzündungen eine Rolle. Zusätzlich wirkt es schmerzlindernd. Sinkt der Östrogenspiegel in den Wechseljahren, kann das zu Gelenkbeschwerden führen, die nicht unbedingt auf eine Abnutzung der Gelenke zurückzuführen sein müssen.

In Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden kann der gesunkene Hormonspiegel für Schmerzen verantwortlich sein. Östrogen spielt bei der Versorgung der Gelenkinnenhäute mit Wasser und bei Immunzellen zum Schutz vor Entzündungen eine Rolle. Da es zusätzlich schmerzlindernd wirkt, kann ein sinkender Östrogenspiegel also auch ursächlich für Gelenkbeschwerden sein.

Mit Abstand am häufigsten sind die Knie betroffen. Aber auch der Rücken und hier besonders die Wirbelgelenke können in Mitleidenschaft gezogen werden. Arthrose macht sich auch häufig im Bereich der Lendenwirbel- und Halswirbelsäule bemerkbar.

Wer an Gelenkbeschwerden leidet, sollte vor allem bei länger andauernden Beschwerden die Ursachen beim Arzt abklären. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Bewegung hilft. Gelenkschonende Aktivitäten wie Radfahren oder Schwimmen eignen sich dazu besonders. In jüngster Zeit berichten aber auch viele Betroffene von guten Erfahrungen mit CBD-Produkten, die zur Beruhigung oder Linderung der Schmerzen eingesetzt werden können.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise zu Gelenkbeschwerden. In keinem Fall kann er einen Besuch beim Arzt ersetzen und sollte auch nicht zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden.

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