Atembeschwerden im hohen Alter

Trockene Schleimhäute führen bei Senioren zu Beschwerden an den Atemwegen

Im Alter werden die Schleimhäute trockener

Im Laufe der zweiten Lebenshälfte verändert sich der alternde Körper stark. Das macht sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar, etwa durch schwindende Muskelmasse und faltige Haut. Andere Veränderungen hingegen sind nicht auf den ersten Blick zu sehen. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Schleimhäute (Tunica mucosa) von Nase, Mund und Rachen mit steigendem Alter trockener werden. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass mit zunehmendem Alter der Wasseranteil des Körpers kontinuierlich sinkt.

Was sind die Ursachen von trockenen Schleimhäuten im Alter?

Dass die Schleimhäute mit dem Alter trockener werden und zusätzlich der Speichelfluss abnimmt, ist ein natürlicher Prozess. Aber Verhaltensweisen und externe Einflüsse verstärken das Problem:

  • Bei Senioren nimmt das Durstgefühl ab, weshalb sie mitunter weniger Flüssigkeit zu sich nehmen. Wasser ist aber besonders wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Wird zu wenig getrunken, produzieren die Schleimhäute weniger Sekret und können ihrer Schutzfunktion nicht ausreichend nachkommen.
  • Eine mögliche Nebenwirkung verschiedener Medikamente ist, dass die Schleimhäute austrocknen. Dazu gehören zum Beispiel manche Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck sowie verschiedene Schlafmittel und Antidepressiva. Ältere Menschen erkranken häufiger an chronischen Erkrankungen und nehmen daher häufig Medikamente ein – mitunter auch im Mix mit anderen Mitteln.
  • Bei Frauen kann die Hormonumstellung der Wechseljahre ebenfalls dazu beitragen, dass die Schleimhäute trockener werden.
  • Zu trockene Raumluft durch Klimaanlage oder Heizung, eine hohe Staubbelastung sowie Rauch oder Schnupftabak sind schädlich für die Schleimhäute.

Welche Folgen entstehen für ältere Menschen?

Dass die Schleimhäute bei älteren Menschen trockener sind als in jüngeren Jahren, kann sich in folgenden Symptomen und erhöhten Risiken für bestimmte Erkrankungen äußern:

  • Trockene Nase, trockene Nasennebenhöhlen
  • Jucken und Brennen in der Nase und an der Schleimhaut
  • Die Nase ist anfälliger für Entzündungen.
  • Langwierige Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Es bilden sich Krusten (Borken) und Schorf.
  • Es tritt vermehrt Nasenbluten auf.
  • Trockener Reizhusten
  • Bronchitis
  • In Hals und Bronchien entsteht ein Spannungsgefühl
  • Trockener Mund
  • Unangenehmes, klebriges Gefühl
  • Wunden im Mund heilen schlechter
  • Mundgeruch
  • Beschwerden beim Kauen, Schlucken und Sprechen
  • Kehlkopfentzündung
  • Kratzen im Hals
  • Trockener Reizhusten
  • Heiserkeit, das Sprechen fällt schwer
  • Das Schlucken fällt schwer und schmerzt.

Wie können ältere Menschen den Beschwerden vorbeugen?

Wie bei vielen Erkrankungen und Beschwerden gilt auch bei trockenen Schleimhäuten: Ausreichend zu trinken ist das A und O, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Am besten sind ungesüßte Tees sowie Wasser mit oder ohne Kohlensäure. Da im Alter das Durstgefühl nicht mehr so stark ausgeprägt ist, können auch andere Maßnahmen dabei helfen, die Schleimhäute feucht zu halten:

  • Sehr saures, scharfes und stark gewürztes Essen sollte vermieden werden. Auch sehr süße Lebensmittel können für trockene Schleimhäute sorgen.
  • Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen sollte nicht zu niedrig sein und am besten zwischen 50 und 60 Prozent betragen. Um sie zu steigern, können nasse Tücher oder Schalen mit Wasser auf die Heizung gestellt werden. Neben Raumbefeuchtern erhöhen auch Grünpflanzen die Luftfeuchtigkeit. Generell gilt: Je mehr Feuchtigkeit eine Pflanze benötigt, desto mehr gibt sie auch in den Raum ab.
  • Auch wenn es ungemütlich erscheint: Lange Spaziergänge bei Nieselregen sind ein Segen für gereizte und angegriffene Schleimhäute.
  • Auch Inhalationen können die Schleimhäute beruhigen.

Medizinprodukte helfen bei akuten Beschwerden

Wenn die Symptome häufig oder gar chronisch auftreten und dadurch den Alltag einschränken, benötigen Senioren Medizinprodukte, die akut die Beschwerden lindern und verhindern können, dass die Symptome sich verschlimmern.

Nasensprays gegen die trockene und juckende Nase

Nasensprays wie das Emsan® Nasenspray können die Schleimhäute befeuchten und somit beruhigen sowie Austrocknung, Verkrustung und Borkenbildung vorbeugen. Vor allem Ältere, die häufig unter Beschwerden leiden, sollten hier keine chemisch abschwellenden Sprays verwenden, denn diese Art von Nasenspray kann bereits nach wenigen Tagen einen unerwünschten Gewöhnungseffekt haben. Anders ist das bei Nasensprays auf Mineralsalzbasis. Sie können auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ohne dass ein Gewöhnungseffekt besteht.

Nasensalben bilden einen schützenden Film

Ein Nasenbalsam wie der Emsan® Nasenbalsam bildet einen feinen Schutzfilm auf der Nasenschleimhaut und lindert Beschwerden bei trockener und gereizter Nase. Der Balsam kann vorbeugend oder bei akuten Beschwerden angewendet werden.

Schonende Reinigung der Nase mit einer Nasendusche

Gereizte und verstopfte Nasen können auch im hohen Alter mit einer Nasenspülung schonend gepflegt werden. Das erleichtert eine freie Atmung und befeuchtet die Schleimhäute. Die Emsan® Nasendusche und das Emsan® Nasenspülsalz multimineral sind perfekt aufeinander abgestimmt und aufgrund der Zusammensetzung der Spüllösung besonders schonend für den Körper. Daher sind sie auch zur konsequenten Nasenpflege geeignet.

Halstabletten regen die Speichelproduktion an

Halstabletten wie die Emsan® Bad Emser Pastillen® regen die Speichelproduktion an und können so den Körper auf natürliche Weise dabei unterstützen, die Rachen- und Mundschleimhaut selbst zu pflegen und zu schützen. Auch Symptome wie Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und ein Kratzen im Hals, die durch altersbedingte Atembeschwerden entstehen, können gelindert werden.

Staub- und Schmutzbelastung

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